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Gesäuse
Das Gesäuse ist eine markante Gebirgslandschaft in den Nördlichen Kalkalpen, die sich durch schroffe Gipfel und ein wildes Durchbruchstal der Enns auszeichnet. Es liegt im nordöstlichen Teil der Ennstaler Alpen in der Steiermark und umfasst ein etwa 16 Kilometer langes Tal zwischen Admont und Hieflau sowie die Seitentäler von Radmer und Johnsbach. Die Enns stürzt hier über 150 Meter Gefälle hinab, was dem Abschnitt seinen Namen gab. Seit 2002 ist ein Großteil des Gebiets als Nationalpark Gesäuse geschützt. Die Region besticht durch ihre extremen Felsformationen und Kletterwände, die Bergsteiger aus aller Welt anziehen. Die Hochtorgruppe mit ihren bis zu 1000 Meter hohen Kalkwänden gilt als beliebteste Kletterregion der Ennstaler Alpen und bietet Routen für alle Schwierigkeitsgrade. Die Admonter-Reichenstein-Gruppe und die Buchsteingruppe mit dem Großen Buchstein (2224 m) sind weitere bedeutende Ziele. Die Haller Mauern und Eisenerzer Alpen grenzen das Gesäuse ein und bilden mit den Gesäusebergen die gesamte Gebirgsregion. Vor Ort erwarten Besucher steile Anstiege, tiefe Klammwege und atemberaubende Aussichtspunkte. Schutzhütten wie die Ennstaler Hütte oder die Haindlkarhütte dienen als Stützpunkte für Touren. Besonders reizvoll sind die Panoramablicke vom Tamischbachturm oder dem Hochtor (2369 m), dem höchsten Gipfel der Ennstaler Alpen. Die einsamen Täler und Almwiesen, etwa die verfallene Zinödlalm, erzählen zudem von der früheren Weidewirtschaft in dieser rauen Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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