Nationalpark Gesäuse

📷 Bild: Wikimedia Commons

SteiermarkBezirk Steiermark

Nationalpark Gesäuse

Nationalpark in Österreich

Der Nationalpark Gesäuse liegt in der Steiermark und umfasst 12.300 Hektar. Er erstreckt sich westlich des Ennsknies in der Obersteiermark und umfasst die Ortschaften Admont, Johnsbach, Weng, Hieflau, Landl und St. Gallen. Die Fläche wird von der Steiermärkischen Landesforste verwaltet, mit geringen Anteilen im öffentlichen Wassergut, Privatbesitz oder im Besitz der ÖBB. Die Region ist bekannt für ihre steilen Gesäuseberge und die schluchtartige Talstrecke der Enns. Der Nationalpark ist in eine Naturzone und eine Bewahrungzone unterteilt. Die Naturzone umfasst etwa 75 % der Fläche und wird nach Abschluss von Managementmaßnahmen eingriffsfrei bleiben. 85 % der Fläche wurden 2018 als Biotopschutzwald ausgewiesen, wodurch der Grundbesitzer von Pflichten im Kampf gegen Borkenkäferbefall befreit wird. In den verbliebenen Flächen werden forsthygienische Maßnahmen durchgeführt, um angrenzende Forstbetriebe zu schützen. Im Nationalpark Gesäuse dominieren Wald, Wasser, Alm und Fels als Lebensräume. Die Enns fließt durch eine Schluchtstrecke und wird von verschiedenen Gewässern gespeist. Etwa die Hälfte der Fläche ist von Wald bedeckt, wobei verschiedene Waldtypen vorkommen. Die Region ist außerdem zu den am wenigsten von Lichtverschmutzung betroffenen Orten Mitteleuropas. Sternen- und Nachthimmelbeobachtungen sind hier besonders gut möglich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Nationalpark
Ort
Steiermark
Erbaut
2002
Seehöhe
641 m

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