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Cocheren
französische Gemeinde
Cocheren liegt an der Rossel, einem linksseitigen Zufluss der Saar, zwischen Forbach und Saint-Avold. Der Ort befindet sich nahe der Grenze zum Saarland und gehört zur grenzübergreifenden Landschaft des Warndt. Die Ortschaft wird von der Anhöhe des Hérapel überragt, die mit 330 Metern die höchste Stelle des Gemeindegebiets darstellt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Fläche von 5,63 km² und war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts von einer Bahnstrecke durchzogen, die den Bahnhof Cocheren verband. Cocheren hat seine Geschichte im Zusammenhang mit einer keltischen Siedlung auf dem Hérapel, die in gallo-römischer Zeit blühte. Funde aus dieser Zeit wurden in Museen in Metz, Saargemünd und Deutschland ausgestellt, da die ersten Ausgrabungen vor dem Ersten Weltkrieg unter deutscher Verwaltung durchgeführt wurden. Der Ort war bis in die Gegenwart ein Teil der Region, die von der Geschichte der Eisenbahn und der Bergbaukultur geprägt war. Im Zentrum von Cocheren stehen die kulturellen und historischen Zeugnisse der Region, darunter die gallo-römischen Ausgrabungen auf dem Hérapel. Die Kirche Unserer Lieben Frau des Bergwerkes, die Dreifaltigkeitskirche und die Kapelle St. Helene am Berg Hérapel sind bedeutende Sehenswürdigkeiten. Der Ort hat seit 1985 eine Partnerschaft mit Lampaden in Deutschland, was auf eine historische Verbindung zwischen beiden Städten hinweist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 340 m
- Website
- http://www.cocheren.fr
In der Nähe
- Rosbruck1.7 km
- Béning-lès-Saint-Avold1.8 km
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