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Großer Brombachsee

Der Große Brombachsee ist der größte Stausee des Fränkischen Seenlands und zugleich der jüngste. Gebaut wurde von 1983 bis 1999, eingeweiht wurde er im Jahr 2000. Entstanden ist er nicht als Freizeitgewässer, sondern als Teil eines wasserwirtschaftlichen Systems: Über eine Überleitung aus der Altmühl wird Wasser in das regenarme Nordbayern gebracht, gleichzeitig dient der Speicher dem Hochwasserschutz im Altmühltal. Die Zahlen sind entsprechend groß. Beim Dauerstauziel bedeckt der See 8,71 Quadratkilometer, im Höchstfall 9,1. Der Speicherraum fasst 56,4 Millionen Kubikmeter, der Gesamtstauraum 144,4 Millionen. Der Damm ist 1,7 Kilometer lang und ragt 36 Meter über die Talsohle. Zwei Vorsperren sind vorgeschaltet, der Kleine Brombachsee und der Igelsbachsee. Ein Kraftwerk mit zwei Turbinen zu je 315 Kilowatt erzeugt im Mittel 1,6 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Am Ufer verteilen sich fünf Freizeitanlagen — Ramsberger Strand, Pleinfeld, Allmansdorf, Enderndorf am See und Absberg-Seespitz — mit Sandstränden, Liegewiesen, Spielplätzen, Segelschulen, Beachvolleyball und Gastronomie. Auffälligstes Fahrzeug auf dem Wasser ist die MS Brombachsee, ein Fahrgasttrimaran, der im Sommerhalbjahr Rundfahrten unternimmt. Wer den See nur ansehen will, kommt mit einem halben Tag aus.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

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