Burg Absberg

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Burg Absberg

ehemalige Burganlage in Absberg

Die Burg Absberg war eine Turmhügelburg in Absberg, einem Markt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Bayern. Sie lag in Hanglage unterhalb der heutigen Ortsdurchfahrt und war Teil der Burgenanlagen der Absberger. Die Burganlage war im 14. Jahrhundert errichtet worden und wurde im 16. Jahrhundert durch den Raubritter Hans Thomas von Absberg bekannt. Sie wurde 1523 vollständig zerstört, als die Truppen des Schwäbischen Bundes sie unter dem Namen „Raubnester“ vernichteten. Die Zerstörung der Burg durch 10.000 Fußsoldaten und 1.000 Reitern im Jahr 1523 war ein bedeutender Ereignis. Die Truppen führten 100 Kanonen und 30 Büchsen mit, sowie 900 Zentner Schwarzpulver. Die Burg wurde vollständig niedergebrannt, um eine Rückkehr der Absberger zu verhindern. Ein Teil der Anlage blieb erhalten und diente als Unterkunft. Die Burg war Teil der Burgenanlagen der Absberger, die bis 1647 bestanden. Die heutige Burganlage ist nur wenige Meter vom Dorf entfernt und liegt auf einem Bergsporn. Sie wird durch einen breiten Halsgraben abgeschirmt. Die Burg erhebt sich über dem Dorf, obwohl sie tiefer liegt. Der Burgberg, der Pfarrbuck, zeigt Spuren der menschlichen Bearbeitung. Die Mauerreste, die auf dem Holzschnitt dargestellt sind, sind in Teilen noch vorhanden, sind aber stark bewachsen. Das Areal ist als Bodendenkmal ausgewiesen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Motte, Archäologische Stätte, Burgstall, Niederungsburg, Bodendenkmal
Ort
Absberg
Erbaut
1349
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern
Quellen:Burg Absberg (CC0-1.0)

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