Gröninger Bad
Veranstaltungszentrum im Magdeburger Stadtteil Salbke
Das Gröninger Bad in Magdeburg, Gröninger Straße 2, ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude im Stadtteil Salbke. Es entstand 1926/27 nach Entwurf von Johannes Göderitz und diente ursprünglich als Wannen- und Duschbad sowie als Bibliothek. Das Gebäude besteht aus drei Segmente auf Eichenpfählen und ist mit roten Ziegeln und einem Stahlbetonskelett konstruiert. Es war ein Vorbild für spätere Bäder und Hallen in Magdeburg. Das Bad wurde 1927 eröffnet und verlor im Laufe der Zeit an Bedeutung, als private Bäder zunahmen. In der DDR war es Teil der Poliklinik Südost. Seit 1992 wird es vom Verein "Aktion Musik" genutzt und 2013 durch ein Hochwasser beschädigt. 2020 wurde ein Konzert- und Mehrzwecksaal hinzugefügt. Es bietet heute Räume für Musik, Medien und Veranstaltungen, darunter ein Filmstudio, Tonstudios und Proberäume. Im Gröninger Bad finden sich Veranstaltungsräume mit bis zu 200 Stehplätzen und einem Liveclub für 80 Personen. Es fördert die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen und ermöglicht Erwachsenen die Teilnahme an Projekten. Bekannt ist das Zentrum auch durch die Entdeckung der Band Tokio Hotel. Die Räume und Ausblicke vermitteln einen einzigartigen Bezug zur Umgebung und zur Stadtgeschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Hallenbad
- Ort
- Magdeburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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