Klostermühle Salbke
nicht mehr existierende Wassermühle im zur Stadt Magdeburg gehörenden Dorf Salbke
Die Klostermühle Salbke war eine Wassermühle an der Sülze im Dorf Salbke, das heute zur Stadt Magdeburg gehört. Sie lag in der Nähe der heutigen Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig, wo die Sülze überquert wird. Bachaufwärts befand sich die Vikarienmühle, deren Mühlengehöft erhalten blieb. Die Mühle wurde im 12. Jahrhundert durch das Magdeburger Kloster Unser Lieben Frauen gebaut. Das Kloster besaß zudem das Klostergut Salbke mit umfangreichem Grundbesitz. Im 18. Jahrhundert war Nikolaus Nikolai Pächter der Mühle, der sich gegen den Bau der Schiffsmühle Westerhüsen wehrte. Ein Gerichtsprozess im Jahr 1716 setzte ihn als Gewinner, doch langfristig verlor er den Wettbewerb mit den Westerhüsener Mühlen. Die Mühle stand bis ins 19. Jahrhundert, als die Eisenbahnstrecke 1839 eingeweiht wurde. Die Eisenbahngesellschaft erwarb die Mühle, und bereits 1842 wurde sie als bestehend, aber im Eigentum der Eisenbahngesellschaft erwähnt. Die Umgebung umfasst die Sülze und das Dorf Salbke, das heute Teil von Magdeburg ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Magdeburg
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