📷 Bild: Wikimedia Commons
Fondation Pierre Gianadda
Museum in Martigny im Kanton Wallis, Schweiz
Die Fondation Pierre Gianadda ist eine private Kulturstiftung in Martigny, Kanton Wallis, Schweiz. Sie entstand 1976 durch den Mäzen Léonard Gianadda, der auf einem Grundstück einen römischen Tempel entdeckte und darüber ein Betongebäude errichtete. Die Stiftung erinnert an seinen verstorbenen Bruder Pierre und betreibt seitdem Ausstellungen zur Archäologie und Kunst. Die Stiftung zieht jährlich mehrfach wechselnde Ausstellungen an, darunter Werke von Künstlern wie Paul Klee, Picasso und Rodin. Das Hauptgebäude beherbergt eine Dauerausstellung zum römischen Martigny und eine Oldtimer-Sammlung. Zudem gibt es einen Skulpturengarten, ein Vieil Arsenal mit Leonardo-da-Vinci-Ausstellungen und eine Werkstatt für Kunstrestaurierungen. Besucher können sich im Skulpturenpark und im Alten Arsenal umsehen, die Wechselausstellungen besuchen und die Ruhmesweg-Platten mit Abdrücken berühmter Gäste betrachten. Die Stiftung kooperiert mit internationalen Museen und präsentiert regelmäßig bedeutende Künstler wie Henri Cartier-Bresson und Sam Szafran.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kunstmuseum, Archäologische Stätte, Verkehrsmuseum, Gedächtnisinstitution
- Ort
- Martigny
- Adresse
- Rue du Forum 59, 1920 Martigny
- Erbaut
- 1976
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
- Website
- https://www.gianadda.ch
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