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Martigny
Gemeinde im Kanton Wallis in der Schweiz
Martigny ist eine Munizipalgemeinde im französischsprachigen Unterwallis, im Schweizer Kanton Wallis. Sie liegt in der Rhoneebene, am Flusslauf der Dranse, die in die Rhone mündet. Die Stadt ist von den Hängen des Mont d’Ottan und Mont Chemin begrenzt. Das Stadtgebiet umfasst mehrere Ortsteile, darunter Martigny-Ville, La Bâtiaz und Charrat, die im Laufe der Geschichte mehrfach von der Gemeinde abgetrennt und wieder fusioniert wurden. Martigny war ein Zentrum politischer Auseinandersetzungen, etwa während der Liberalen- und Konservativen-Konflikte im 19. Jahrhundert. 1906 gründeten Arbeiter die Vorläuferorganisation der Sozialdemokratischen Partei des Wallis. Die Stadt war auch ein Schlachtfeld im «Fluorkrieg» und ein bedeutender Ort für die Freisinnig-Demokratische Partei. Heute ist Martigny ein regionales Zentrum mit einer Vielzahl von Dienstleistungen und einer starken lokalen Wirtschaft. In Martigny gibt es historische Sehenswürdigkeiten wie das Amphitheater, die Burg La Bâtiaz und die Ruinen der antiken Kathedrale von Octodurus. Die Altstadt von Martigny-Bourg und das Museum von Plan-Cerisier sind ebenfalls sehenswert. Die Stadt verfügt über eine gut ausgebauten Infrastruktur, einschließlich der internationalen Ölleitung Oléoduc du Rhône und Windkraftanlagen. Die Verkehrsanbindung ist gut, mit Eisenbahnlinien und Strassenverbindungen nach Frankreich und Italien.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz, Stadt gemäss BFS
- Ort
- Bezirk Martigny
- Seehöhe
- 471 m
- Website
- http://www.martigny.ch
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