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Augsburger Prachtbrunnen

drei Brunnenanlagen in Augsburg

Die Augsburger Prachtbrunnen sind drei Renaissance-Brunnen an der Maximilianstraße in Augsburg. Sie wurden zwischen 1588 und 1600 von Hubert Gerhard und Adriaen de Vries geschaffen und bilden eine Trias, die die drei Stände der Reichsstadt darstellt: Herren, Kaufleute und Handwerker. Die Brunnen sind Teil des „Augsburger Wassermanagement-Systems“ und wurden 2019 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Brunnen sind als künstlerische Darstellung der wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung Augsburgs zu verstehen. Der Augustusbrunnen erinnert an Kaiser Augustus, der die Stadt gründete, und symbolisiert Reichtum durch Wasser. Der Merkurbrunnen stellt den Kaufmannsstand dar, während der Herkulesbrunnen das Handwerk und die Nutzung der Wasserkraft veranschaulicht. Alle drei Brunnen sind heute Teil der Fußgängerzone und werden von der Straßenbahn befahren. Jeder Brunnen hat eine eigene Bildsprache: Der Augustusbrunnen zeigt Waffenrock und Lorbeerkranz, der Merkurbrunnen die Figur des Mercurius, und der Herkulesbrunnen die Schlacht gegen die Hydra. Die Brunnen umfassen Figuren wie Flussgötter, Najaden und Putten, die das Wasser thematisieren. Der Herkulesbrunnen ist besonders bekannt durch seine Lage beim Standesamt und als Fotomotiv.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Zierbrunnen
Ort
Augsburg
Baustil
Manierismus
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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Quellen:Augsburger Prachtbrunnen (CC0-1.0)

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