Georgskapelle

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TirolBezirk InnsbruckInnsbruck

Georgskapelle

Kapelle in Innsbruck

Das Alte Landhaus in Innsbruck, Sitz des Tiroler Landtages, ist ein barocker Profanbau aus den Jahren 1725 bis 1734, entworfen von Georg Anton Gumpp. Es steht unter Denkmalschutz und beherbergt neben den Amtsräumen des Landeshauptmanns auch die Georgskapelle, die den Innenhof an der vierten Seite abschließt. Der quadratische Hof wird von einem elfachsigen Haupttrakt und zwei schmäleren Querflügeln umrahmt, die dem italienischen Barockpalast nachempfunden sind. Die Kapelle und das Stiegenhaus gelten als herausragende Beispiele barocker Kunst. Das Stiegenhaus mit seinen vergoldeten Holzskulpturen und üppigen Stuckaturen führt zu den Repräsentationsräumen, darunter der Landtagssaal mit Fresken von Cosmas Damian Asam. Diese zeigen Tirols Landschaften und biblische Szenen, während das Deckenfresko die Einheit des Landes symbolisiert. Im Rokokosaal finden heute kulturelle Veranstaltungen statt. Vor Ort beeindruckt die harmonische Verbindung von Architektur und Kunst. Die symmetrische Anlage des Innenhofs, die prunkvollen Portale und die detailreichen Skulpturen vermitteln den Geist des Barock. Die Kapelle selbst bildet den Abschluss des Gevierts und unterstreicht mit ihrer Lage die zentrale Bedeutung des Gebäudes für die Tiroler Geschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kapelle
Ort
Innsbruck
Adresse
Maria-Theresien-Straße 43
Erbaut
1730
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Georg Anton Gumpp

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Quellen:Georgskapelle (CC0-1.0)

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