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Neues Landhaus
Regierungsgebäude in Innsbruck, Tirol
Das Neue Landhaus in Innsbruck ist ein neoklassizistisches Gebäude, das 1938/39 als Verwaltungssitz für den Reichsgau Tirol-Vorarlberg errichtet wurde. Es steht im Zentrum der Innsbrucker Innenstadt, südlich des Innsbrucker Hauptbahnhofs. Das Gebäude diente ursprünglich als Gauhaus und war als Erweiterung des Alten Landhauses gebaut, das für den nationalsozialistischen Apparat zu klein war. Das Neue Landhaus ist ein bedeutendes Zeugnis der NS-Zeit und wurde nach 1945/46 entnazifiziert. 1960 wurde ein steinerner Tiroler Adler angebracht. 2008 wurde der Landhausplatz gestaltet, und 2019 wurde die NS-Geschichte des Gebäudes wissenschaftlich aufgearbeitet. Die Ergebnisse wurden 2023 in Führungen und einer Ausstellung präsentiert, die mittlerweile virtuell zugänglich ist. Im Gebäude befinden sich verschiedene Landeseinrichtungen, daneben steht das Befreiungsdenkmal und das Pogromdenkmal in der Nähe. Der Platz vor dem Landhaus wurde 2008 baukünstlerisch neu gestaltet. Die Geschichte des Gebäudes ist Gegenstand von Diskussionen und künstlerischen Interventionen, die bis 2023 fortgesetzt wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Dienstgebäude
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Eduard-Wallnöfer-Platz 3
- Erbaut
- 1938
- Baustil
- Architektur im Nationalsozialismus
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Befreiungsdenkmal67 m
- Landhauserweiterungsbau62 m
- Pogromdenkmal81 m
- Bürgerhaus107 m
- Ereignisdenkmal 600-Jahr-Feier der Zugehörigkeit Tirols zu Österreich 1363–1963131 m
- Palais Fugger-Taxis92 m
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