📷 Bild: Wikimedia Commons
Altes Landhaus
Gebäude in Innsbruck
Das Alte Landhaus in Innsbruck ist ein barockes Gebäude, das seit 1725 als Sitz des Tiroler Landtages dient. Es steht in der Innsbrucker Altstadt und wurde von Georg Anton Gumpp entworfen. Das Gebäude gilt als bedeutendster profaner barocker Bau der Stadt und ist unter Denkmalschutz. Zudem beherbergt es die Amtsräume des Landeshauptmanns. Das Landhaus wurde 1725–1734 errichtet und kostete 63.215 Gulden, was dreimal so viel wie ursprünglich geplant war. Die künstlerische Ausstattung, die bis 1734 andauerte, sorgte für eine repräsentative Innenausstattung. Im Laufe der Zeit wurden mehrere Erweiterungen und Neubauten hinzugefügt, darunter das Neue Landhaus 1938/39 und das Landhaus 1 an der Meraner Straße 2008. Im Erdgeschoß gibt es eine Eingangshalle mit toskanischen Säulen, im ersten Obergeschoß das Zimmer des Landeshauptmanns und ein Vestibül. Der Landtagssaal im zweiten Obergeschoß ist mit Fresken und Standbildern der Tiroler Landesfürsten geschmückt. Im nördlichen Flügel befindet sich der Rokokosaal, der heute als Tagungsraum dient. Die Kapelle im Innenhof wurde 1730 geweiht und ist dem hl. Georg gewidmet. Die Innenausstattung umfasst barocke Stuckaturen, einen Säulenaltar und eine Orgel aus dem Jahr 2010.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Dienstgebäude
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Maria-Theresien-Straße 43
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Georg Anton Gumpp
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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