Burg Melteuer
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Melteuer war eine abgegangene Wasserburg in der Gemeinde Pechbrunn im Landkreis Tirschenreuth, Bayern. Sie lag nördlich von Pechbrunn im Gebiet, das im Mittelalter als Teichelberg bekannt war. Die Burg wird erstmals 1354 erwähnt, als das Kloster Waldsassen den Marquis Raspo de Meltewer mit Dörfern belehnte. Die erste Nennung von Melteuer datiert aus dem Jahr 1354, wobei bereits der Vater des Marquis auf der Burg residiert haben könnte. Die Burg war eine Niederungsburg, die vermutlich vor 1354 errichtet wurde. Sie lag vermutlich in einem Teich und bestand zumindest teilweise aus Holz. Die Burg wurde möglicherweise zur Überwachung der Altstraße nach Eger gebaut. Sie wurde im 16. Jahrhundert als öde Ruine erwähnt, wobei ein Teich und eine verfallene Mühle genannt wurden, die den Mühlteich nutzte. Die Burg Melteuer war ein Teil der Region um Pechbrunn und stand im Zusammenhang mit dem Kloster Waldsassen und den Rasp. Sie war Teil der Landschaft, die heute von der B 15 nach Pechbrunn durchzogen wird. Die Flur Melteuerin oder Malteracker lag in der Nähe des heutigen Steinlohweg 2. Die Burg ist heute nicht mehr sichtbar, aber ihre Geschichte ist in archäologischen Studien dokumentiert.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
A közelben
- Pechbrunn887 m
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