Mönchsturm

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Mönchsturm

Turm in Frankfurt am Main

Der Mönchsturm war ein Wehrturm der Stadtbefestigung Frankfurts, der 1356 errichtet und 1406 erhöht wurde. Er stand südöstlich der Stadt an der Staufenmauer, direkt neben dem Dominikanerkloster und der Judengasse. Der Turm lag zwischen dem Kloster und dem jüdischen Ghetto, das ihn während seiner Existenz überragte. Sein Standort war von Konflikten geprägt, da die Abtritte des Klosters über die Stadtmauer hinaus auf das Ghettogebiet ragten. Der Turm war rund mit einem zylindrischen Turmschaft und einer auskragenden Plattform ausgestattet, die von Zinnen geschützt war. Sein Helm war kegelförmig. Der Mönchsturm stürzte 1795 ein, sein Stumpf blieb bis 1884/85 erhalten. Die städtebauliche Umgebung, mit Ausnahme der Dominikanerkirche, ist heute nicht mehr erkennbar. Der Turm stand in der Mitte der heutigen Kurt-Schumacher-Straße, zwischen dem Klostergebäude und dem Museum Judengasse. Heute ist der ehemalige Standort des Mönchsturms kaum noch zu erkennen. Der wiederaufgebaute Chor der Dominikanerkirche bildet die westliche Platzwand des Börneplatzes. 2011 wurden unter der Kurt-Schumacher-Straße Reste des Turms wiederentdeckt, und der Grundriss wurde durch Pflastersteine im Straßengrund markiert. Die Umgebung um den Turm wurde durch die Abbruch der Judengasse und den Bau des Fischerfeldviertels stark verändert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Turm
Ort
Frankfurt am Main

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