Börneplatzsynagoge

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KircheHessenRegierungsbezirk Darmstadt

Börneplatzsynagoge

Synagoge in Frankfurt am Main

Die Börneplatzsynagoge stand am Börneplatz in Frankfurt am Main, im nordöstlichen Bereich des ehemaligen Judenmarkts. Sie lag in der Nähe der Judengasse und grenzte an den Alten Jüdischen Friedhof. Das Gebäude war aus rotem Main-Sandstein errichtet worden und diente der orthodoxen Gemeinde als geistliches Zentrum. Es hatte eine Kuppel über der Halle und unterschied sich von der Hauptsynagoge durch fehlende liturgische Elemente. Die Synagoge war eine der vier großen Frankfurter Synagogen und wurde 1882 eingeweiht. Sie hatte Platz für 880 Gläubige und war bis 1938 in Betrieb. 1938 wurde sie während der Novemberpogrome zerstört und 1939 abgetragen. Die Reste wurden in der Gedenkstätte Neuer Börneplatz erinnert, wo Markierungen und eine Tafel die ehemalige Synagoge symbolisieren. Heute ist der Börneplatz ein öffentlicher Raum mit Gedenkstätten und Museen. Die Gedenkstätte Neuer Börneplatz beinhaltet den Umriss der Synagoge und erinnert an die Zerstörung durch die NS-Zeit. Die Umgebung wurde nach Kriegszerstörungen wieder aufgebaut, und archäologische Funde aus der Judengasse wurden in das Museum Judengasse integriert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Synagoge
Ort
Frankfurt am Main
Erbaut
1881
Baustil
Neorenaissance

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