Martinswand

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TirolBezirk Innsbruck-Land

Martinswand

Die Martinswand ist eine markante Felsformation im Karwendelgebirge, die sich etwa 600 Meter frei über den Talboden erhebt. Sie bildet den südwestlichen Abschluss des Hechenbergs in der Nordkette und liegt nordwestlich von Innsbruck in der Gemeinde Zirl. Der Kleine Wandkopf mit 1346 Metern Höhe geht in die steile Wand über, die teilweise überhängend abfällt. Die Wand ist nicht nur ein beliebtes Klettergebiet mit anspruchsvollen Routen wie dem Auckenthalerriss oder der Direkten Martinswand, sondern auch ein historischer Ort. Die Kaiser-Max-Grotte in der Wand soll dem Kaiser Maximilian I. nach einer verunglückten Gämsenjagd als Zuflucht gedient haben. Am Fuß der Felswand steht die Burg Martinsbühel, die heute als Kloster genutzt wird und der Wand ihren Namen gab. Die Martinswand wird zudem vom längsten Tunnel der Mittenwaldbahn durchquert. Das Gebiet um die Martinswand ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und Teil des Alpenparks Karwendel. Es umfasst den Wandfuß bis zum Inn und schützt seltene Pflanzen- und Tierarten. Besonders geschützt ist der Trockenstandort mit seiner einzigartigen Ökosystemvielfalt. Klettern ist hier möglich, doch Campieren und Lärm sind außerhalb bestimmter Bereiche verboten. Die Umgebung bietet zudem Wanderwege und Ausblicke auf die umliegenden Berge wie den Solstein und die Reither Spitze.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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