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Uettingen
Gemeinde in Bayern, Deutschland
Uettingen liegt im Aalbachtal im unterfränkischen Landkreis Würzburg und grenzt an die Gemeinden Holzkirchen, Remlingen, Greußenheim und Waldbüttelbrunn. Der Ort ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt und liegt an der Bundesstraße 8. Die Umgebung besteht aus Hanglagen und Bergkuppen, die aus Muschelkalk bestehen, während der Buntsandstein unterhalb der Flur liegt. Die Gemarkung umfasst eine Fläche von 13,510 km² und ist in 2646 Flurstücke unterteilt. Uettingen wurde erstmals 772 urkundlich erwähnt und war im Besitz des Klosters Holzkirchen. Im Jahr 1525 trat ein Bauer namens Kleinhans aus Uettingen in den Bauernkrieg ein und verfasste die sogenannten Ütinger Artickel, die lokale Forderungen der Bauern widerspiegelten. Der Ort war auch Teil des Waldsassengaus und gehörte ab 1625 den Freiherren Wolfskeel. In der Neuzeit wurde Uettingen zur evangelischen Gemeinde, die heute auch katholische Bevölkerung hat. Uettingen ist bekannt für seine kulturellen Traditionen wie das Waldfest im Juli und das Kirchweihfest im September. Die St.-Bartholomäus-Kirche und das Schloss Uettingen sind bedeutende Bauwerke des Ortes. Die Uettinger sprechen neben Hochdeutsch auch Unterostfränkisch. Zudem gibt es lokale Bräuche wie die Bohlenhochzeit und den Hammeltanz. Der Ort ist auch für seine kreative Musikgruppe Aalbachtal-Express und den Norbert Riemer bekannt, der mit der kleinsten rauchbaren Tabakpfeife im Guinness-Buch der Rekorde steht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Würzburg
- Seehöhe
- 242 m
- Website
- http://www.uettingen.de
In der Nähe
- Schloss Uettingen681 m
- Bodendenkmal in Uettingen, #D-6-6224-0119707 m
- Greussenheim3.0 km
- Helmstadt3.9 km
- Bodendenkmal in Remlingen (Unterfranken), #D-6-6124-01412.8 km
- Bodendenkmal in Remlingen (Unterfranken), #D-6-6124-01422.8 km
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