Helmstadt

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Helmstadt

Markt in Bayern, Deutschland

Helmstadt liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt. Der Ort ist Teil der Planungsregion Würzburg und grenzt an Gemeinden wie Holzkirchen, Uettingen und Wertheim. Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen, wobei Helmstadt der Hauptort ist und Holzkirchhausen ein Kirchdorf. Das Gemeindegebiet umfasst zwei Gemarkungen, wobei die von Helmstadt eine Fläche von 15,623 km² hat. Helmstadt wurde erstmals urkundlich 772 n. Chr. als „Adalhalmestat“ erwähnt und war damals Teil des Benediktinerklosters Fulda. Im Mittelalter war der Ort unter der Herrschaft der Grafen von Wertheim und des Benediktinerklosters Holzkirchen. In der Koadjutorfehde zwischen dem Grafen von Wertheim und dem Deutschen Orden wurde Helmstadt 1466/1467 vollständig niedergebrannt. Im 19. Jahrhundert wurde das Marktrecht verliehen, und der Ort war während des Deutschen Krieges von 1866 Schauplatz eines Gefechts, das später zum Prinz-Ludwig-Denkmal führte. Helmstadt ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Burg der Grafen von Wertheim, die im 13. Jahrhundert entstand und heute nur noch als Gräben erhalten ist. Die Gemeinde zählt zu den Regionalplätzen II und ist Teil der Allianz Waldsassengau. Zudem gibt es kulturelle Einrichtungen wie die Katholische Pfarrkirche St. Martin und die Astrid-Lindgren-Grundschule. Die Bewohner werden lokal als „Blomäuser“ bezeichnet, ein Spitzname, der auf eine minderwertige Münzart aus dem 16. Jahrhundert zurückgeht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Markt in Deutschland
Ort
Landkreis Würzburg
Seehöhe
301 m
Quellen:Helmstadt (CC0-1.0)

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