Schloss Uettingen

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Schloss Uettingen

Schloss in Deutschland

Schloss Uettingen steht in Uettingen, einem Ort im Landkreis Würzburg. Es wurde von der Familie Wolfskeel im spätklassizistischen Stil zwischen 1818 und 1838 errichtet und 1920 um einen Anbau erweitert. Das Gebäude ruht auf Eichenpfählen und ist von einem englischen Landschaftspark umgeben, der etwa 11.000 Quadratmeter groß ist. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bezeichnet es als herausragendes Baudenkmal des späten Klassizismus in Nordbayern. Das Schloss ist als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Es zeichnet sich durch eine vollkommene Gleichform aller vier Fassaden aus und besitzt einen Originalzustand einschließlich des Dachstuhls, der als Meisterwerk der Zimmermannskunst gilt. Der Baublock steht in einer einheitlichen, scharfkantigen Form im Kontrast zur amorphen Umgebung, was einen hohen ästhetischen Reiz erzeugt. Der Landschaftspark umgibt das Schloss und schafft eine einzigartige Spannung zur Architektur. Im Schloss leben und nutzen die Familie Wolffskeel v. Reichenberg bis heute. Es diente zunächst als Sommerresidenz und wurde ab 1850 ständig bewohnt. Während des Deutschen Kriegs 1866 diente es als Lazarett, und nach dem Zweiten Weltkrieg waren Flüchtlinge dort untergebracht. Im Jahr 1866 war das Schloss auch Schauplatz einer Ehrengala für Freifrau Karoline Wolfskeel.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Uettingen
Adresse
Schloss 1, 97292 Uettingen
Erbaut
1818
Baustil
Klassizismus
Architekt
Bernhard Morell
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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