📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Schillingsfürst
Schloss in Deutschland
Schloss Schillingsfürst liegt auf einem bergödenartigen Sporn westlich des gleichnamigen Ortes in Mittelfranken, Bayern. Es ist durch zwei Halsgräben vom Hinterland abgetrennt und war bis ins 17. Jahrhundert Sitz der Familie Hohenlohe-Schillingsfürst. Die Anlage wurde im 17. Jahrhundert als dreiflügeliges Schloss errichtet, wobei der Bau unterbrochen wurde, bis 1740 vollendet wurde. Das Schloss ist ein bedeutendes Beispiel der barocken Architektur und wurde 1705–1740 von Louis Remy de la Fosse entworfen. Es umfasst eine dreigeschossige Dreiflügelanlage mit Ehrenhof und doppelter Wallgrabenanlage. Der Hofgarten wurde im 18. Jahrhundert im englischen Stil umgestaltet und beinhaltet ein Phönixdenkmal sowie ein neugotisches Mausoleum. Die Anlage ist in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Besucher können die Ruinen der alten Burg und die Reste des Schlosses erkunden, die sich auf einem Hügel befinden. Der Hofgarten bietet einen Ausblick auf die Umgebung, und das zugehörige Gutshofgebäude zeigt die historische Nutzung der Anlage. Die Anlage bleibt ein Teil der Familie Hohenlohe-Schillingsfürst und ist ein Zeugnis der regionalen Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, königlicher Palast
- Ort
- Schillingsfürst
- Adresse
- Am Wall 14, 91583 Schillingsfürst
- Architekt
- Louis Remy de la Fosse
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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