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Burg Rotwasserstelz
Burg in Baden-Württemberg, Deutschland
Die Burg Rotwasserstelz steht auf einem 343 m ü. NN hohen Korallenrifffelsen in der Gemeinde Hohentengen am Hochrhein. Sie ist Teil der Malm-Formation und liegt am nördlichen Brückenkopf des Flussübergangs zur Schweiz. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von der Familie von Wasserstelz erbaut und erstmals 1163 urkundlich erwähnt. Sie war bis 1801 Teil des Hochstifts Konstanz und blieb bis dahin im Besitz der Familie von Wasserstelz. Die Burg war Sitz des Obervogtes der Herrschaft Kaiserstuhl, die neben Hohentengen auch andere Orte umfasste. Sie wurde 1294 ausgebaut und 1787 in ihrer heutigen Form fertiggestellt. Die Burg blieb bis 1801 im Besitz des Hochstifts Konstanz, bis sie an die Markgrafen von Baden fiel. 1823 wurde sie an Mathäus Ackermann verkauft und später von Lenz in Wehr erworben. Heute ist sie Privatbesitz. Die Burg umfasst den alten Turm, das Zollamt, Scheuer und Stallung, den Felsenkeller sowie das rote Häusle. In der Umgebung liegen die St. Antonius-Kapelle, die Ruine der Burg Weisswasserstelz und das Inselschloss Schwarzwasserstelz. Die Rheinbrücke Kaiserstuhl–Hohentengen, die 1294 urkundlich erwähnt wird, verbindet die beiden Seiten des Flusses und war mehrfach durch Hochwasser und Brand zerstört.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Hohentengen am Hochrhein
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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