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Fisibach
Gemeinde im Kanton Aargau in der Schweiz
Fisibach ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Aargau, Bezirk Zurzach. Sie liegt am Hochrhein, an der Grenze zu Deutschland und dem Kanton Zürich. Das Dorf ist nach dem Fisibach benannt, einem Bach, der in den Rhein mündet. Das Tal des Bachs ist etwa 200 Meter breit und von Schotterterrassen umgeben. Die Gemeinde umfasst 577 Hektar, davon 264 Hektar Wald und 50 Hektar bebaut. Die Höhen reichen von 332 Metern am Rhein bis 603 Metern auf dem Berg. Fisibach hat eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Die Römer errichteten im 4. Jahrhundert einen Wachtturm am Rhein, der später aufgegeben wurde. Die Gemeinde war bis 1803 Teil des Kanton Baden und wurde 1803 zum Aargau eingegliedert. Die Bevölkerung sank im 19. Jahrhundert um über 40 Prozent, wodurch die Gemeinde landwirtschaftlich geprägt blieb. Die Fusion mit Zurzach wurde in Fisibach abgelehnt, was den Entscheid definitiv machte. In Fisibach gibt es eine kleine Rheininsel mit Resten der Burg Schwarzwasserstelz, die 1875 abgebrochen wurde. Die Dorfkapelle aus dem 17. Jahrhundert wurde restauriert, und das Ebianum Baggermuseum zeigt die Geschichte der Baumaschinen. Die Gemeinde ist über die Hauptstrasse 7 leicht erreichbar, und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt über eine Postautolinie. Die Schule wurde 2016 geschlossen, und die Kinder werden nun in Weiach unterrichtet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Bezirk Zurzach
- Seehöhe
- 422 m
- Website
- http://www.fisibach.ch
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