Nördliche Kalkalpen

📷 Bild: Wikimedia Commons

Nördliche Kalkalpen

Die Nördlichen Kalkalpen bilden einen geologischen Abschnitt der Ostalpen und erstrecken sich über 500 Kilometer vom Alpenrheintal bis nach Wien. Sie sind zwischen 20 und 50 Kilometer breit und bestehen hauptsächlich aus marinen Sedimentgesteinen, die sich über Millionen von Jahren abgelagert haben. Im Süden grenzen sie an die Grauwackenzone, während im Norden Flyschberge folgen. Die Parseierspitze in den Lechtaler Alpen ist mit 3036 Metern der höchste Gipfel dieses Gebirgszugs. Die Nördlichen Kalkalpen gliedern sich in Kalkhochalpen im Süden und Kalkvoralpen im Norden, wobei letztere bereits Mittelgebirgscharakter aufweisen. Bekannte Gebirgsgruppen wie die Lechtaler Alpen, das Wettersteingebirge oder die Rax-Schneeberg-Gruppe prägen das Bild. Vor Ort zeigen sich markante Täler wie das Inntal oder das Ennstal, die als natürliche Grenzen dienen. Die Landschaft ist geprägt von steilen Felswänden, Hochplateaus und vorgelagerten Gruppen wie dem Wienerwald. Trotz ihrer Nähe zu Wien wirken die Nördlichen Kalkalpen wild und unberührt, besonders in den höheren Lagen.

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