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Bodendenkmal in Osterhofen, #D-2-7343-0212

Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des ehem. Schlosses Göttersdorf und der Schloss- bzw. Burgkapelle St. Georg.

Der Turmhügel Göttersdorf liegt in Göttersdorf, einem Gemeindeteil von Osterhofen im Landkreis Deggendorf. Er steht nordöstlich der Vils und wird heute von der Schloßbergstraße begrenzt. Das Areal ist durch Wohnbauten überbaut, über dem Turmhügel wurde ab 1681 ein Schloss errichtet. Das Bodendenkmal ist unter der Aktennummer D-2-7343-0212 im Bayernatlas geführt. Der Turmhügel datiert auf das späte 11. Jahrhundert und hat eine Höhe von bis zu 7 m. Das obere Plateau hat eine Trapezform mit Seitenlängen von 40 m im Norden und 25 m im Süden. Ein Ringgraben umgab früher den Burgplatz, der im 19. Jahrhundert aufgefüllt wurde und heute eine Streuobstwiese bildet. Die Anlage wurde 1834 zerstört, das Schloss wurde abgerissen. Im Bereich des Schlosses befand sich eine romanische Kapelle St. Georg, die heute nur noch als Unterbau des Wohnhauses Schloßbergstraße 18 sichtbar ist. Der Kapellenraum ist mit einem Tonnengewölbe ausgestattet und hat eine halbrunde Apsis. Die Kapelle wurde 1963 renoviert und seit 1837 im Privatbesitz. Ein Laufgang in der Mauerstärke wurde kurz nach der Zerstörung des Schlosses beschrieben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Befund, Bodendenkmal, Schloss, Kapelle
Ort
Osterhofen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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