📷 Bild: Wikimedia Commons
Bodendenkmal in Osterhofen, #D-2-7344-0198
Burgstall des Mittelalters und der frühen Neuzeit (ehem. Schloss Oberndorf).
Die Ruinen des Schlosses Oberndorf liegen im Gemeindeteil Oberndorf der Stadt Osterhofen im Landkreis Deggendorf. Die Anlage befindet sich nördlich der Hofmarkstraße und östlich des Weiherwegs. Sie ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7344-0198 im Bayernatlas eingetragen und wird als Burgstall des Mittelalters und der frühen Neuzeit bezeichnet. Das Schloss wurde im Dreißigjährigen Krieg 1648 durch schwedische Truppen zerstört und in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Neubau unter Franz Adam von Amsham zu Galgweis wieder errichtet. Es bestand aus einem vierstöckigen Palas mit Walmdach, Erker auf der Südseite und umgebenden Vorgebäuden. Auf der Ostseite war ein Turm sowie die Schlosskapelle zu erkennen. Die Befestigung umfasste eine Mauer mit einem quadratischen Turm und umschloss weitere Gebäude. Der Burgplatz ist heute weitgehend eingeebnet und begrünt. Die Reste der Anlage umfassen einen 33 × 37 m großen Innenraum mit gewölbtem Boden und einen Wassergraben, der bis zu 15 m breit war. Die Böschungen des Grabens variieren in der Höhe und sind teilweise noch erkennbar. Auf der Nordseite gibt es ein 1,3 m tieferes Plateau, auf dem heute ein Hof steht. Die Schlosskapelle und das Schloss wurden 1844 und 1856 abgebrochen.
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- Art
- Schloss, Burgstall, Bodendenkmal
- Ort
- Osterhofen
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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