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Christuskirche (Mörbisch am See)
Kirchengebäude in Mörbisch am See
Die evangelisch-lutherische Christuskirche befindet sich in Mörbisch am See, einer Gemeinde im burgenländischen Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Sie steht unter Denkmalschutz und gehört zur Evangelischen Superintendentur A. B. Burgenland innerhalb der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. Die Kirche blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Eine evangelische Gemeinde ist hier bereits seit 1578 nachweisbar, doch zwischen 1584 und 1606 sowie von 1674 bis 1781 war der evangelische Glaube verboten. Erst nach dem Toleranzpatent Josephs II. konnte 1785 eine neue Pfarrgemeinde gegründet werden. Der heutige Bau entstand in zwei Phasen: 1792 als schlichte Toleranzkirche ohne Turm, 1853/54 dann mit neugotischer Fassade und Turm nach Plänen des Baumeisters Geschrey aus Steinamanger. Im Inneren beeindruckt ein Kanzelaltar mit klassizistischem Wandaufbau und einem Ölbild der Auferstehung von Gerhard Gloser. Die Orgel mit 17 Registern stammt aus dem Jahr 1985 und wurde von den Gebrüdern Krenn aus Graz gefertigt. Eine Glocke von 1854 rundet das Ensemble ab.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Mörbisch am See
- Baustil
- Neogotik
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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