Kreuzerhöhungskirche

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BurgenlandBezirk Eisenstadt-Umgebung

Kreuzerhöhungskirche

Kirchengebäude in Mörbisch am See

Die Kreuzerhöhungskirche steht in Mörbisch am See, einer Gemeinde im Burgenland nahe Eisenstadt. Als römisch-katholische Pfarrkirche gehört sie zum Dekanat Eisenstadt-Rust und steht unter Denkmalschutz. Ihr markanter Steinturm mit Giebelkranz und Turmhelm stammt aus dem 19. Jahrhundert, während der Kern auf eine gotische Kirche zurückgeht, die 1485 dem Heiligen Ulrich geweiht wurde. Der spätgotische Taufstein aus rotem Marmor und eine Glocke von 1792 zeugen von der langen Geschichte. Besonders sehenswert ist das Altarbild „Kreuzerhöhung und Heilige Dreifaltigkeit“ aus dem Jahr 1834, geschaffen von Josef Molitor. Die Orgel von 1931 mit sechs Registern stammt von Josef Huber. Seit 2015 prägt eine moderne Altarraumgestaltung von Heinz Ebner das Innere: Altar, Taufbecken und Ambo aus Donaukalkstein sowie eine kreisrunde Fusingglasscheibe mit einem Durchmesser von etwa vier Metern. Vor Ort bietet die Kirche mit ihrem klassizistischen Kirchenschiff und der platzlgewölbten Decke einen ruhigen Rahmen. Der moderne Anbau mit Kassettendecke und geradem Altarraumabschluss schafft einen Kontrast zur historischen Substanz. Der erhaltene Kirchturm mit seinen Jahreszahlen am Kreuz verbindet die verschiedenen Epochen der Baugeschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Mörbisch am See
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Kreuzerhöhungskirche (CC0-1.0)

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