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Bodendenkmal in Bodenkirchen, #D-2-7540-0195

Verebneter mittelalterlicher Burgstall und untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des abgegangenen Hofmarksschlosses von Psallersöd, darunter Spuren von Nebengebäuden, Vorgängerbauten bzw. älterer Bauphasen.

Das Schloss Psallersöd war ein abgegangenes Hofmarkschloss in Psallersöd, einem Gemeindeteil von Bodenkirchen im Landkreis Landshut. Es lag westlich des Kresbaches, eines Zuflusses zur Bina, und wurde von einem Wassergraben umgeben. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7540-0195 eingetragen und umfasst vererbten mittelalterlichen Burgstall sowie untertägige Befunde aus der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Zeit. Das Schloss war ein bedeutender Sitz der Familie Bschachl, die ab 1482 in Psallersöd lebte. 1597 wird ein Holzherrenhaus erwähnt, das später durch einen zweigeschossigen Bau mit Krüppelwalmdach ergänzt wurde. Der Besitz wurde nach dem Aussterben der Bschachl 1587 an die Hautzenberger vererbt und später an Hilpold von Neuhaus. Die Hofmark wurde durch Erwerb weiterer Höfe erweitert, bis sie 1780 an Maria Christiana Reichsfreiin von Etzdorf überging. Heute sind die Reste des Schlosses nicht mehr sichtbar. Die Anlage wurde im 20. Jahrhundert abgebrochen, und der Wassergraben wurde zugeschüttet. An der Stelle des Schlosses stehen heute die Wohn- und Betriebsgebäude eines Bauernhofes (Haus Nr. 7). Die Umgebung umfasst landwirtschaftliche Flächen und den Kresbach, der zur Bina fließt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Burgstall, Befund, Bodendenkmal, Vorgängerbau
Ort
Bodenkirchen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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