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Bodendenkmal in Bodenkirchen, #D-2-7540-0008

mittelalterliche Burg in Niederbayern

Der Burgstall Binabiburg liegt 120 m östlich der Kirche St. Johannes Baptist in Binabiburg, einem Ortsteil der Gemeinde Bodenkirchen im Landkreis Landshut. Er wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7540-0008 geführt und beschreibt einen weitgehend verebneten Burgstall des Mittelalters sowie untertägige Befunde aus mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Zeit. Die Anlage war ursprünglich eine großräumige Wasserburg, die von einem bis zu 40 m breiten Wassergraben umschlossen wurde. Das Schloss war ein zweistöckiger quadratischer Walmdachbau auf einer Insel, der nach dem Stich von Michael Wening von 1726 beschrieben wird. Es war der Nachfolgebau des 1682 abgebrannten Hofmarksschlosses. Die Burg war durch eine Landbrücke vom Westen her zugänglich und wurde um 1850 abgebrochen. Der Wassergraben wurde zugeschüttet, und der Bereich des Schlosses ist heute überbaut. Die Anlage war Teil einer Hofmark, die im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Adelsfamilien besessen wurde. Im Bereich des Burgstalls befanden sich Nebengebäuden, Vorgängerbauten und Spuren älterer Bauphasen. Die Anlage lag am Ostrand von Binabiburg am Westrand der Bina und war im 19. Jahrhundert von einer Landbrücke erreichbar. Die Burg war im 18. Jahrhundert als Schloss wiederhergestellt worden und wurde später als Hof zur Burg genutzt. Die Umgebung umfasst die Kirche St. Johannes Baptist, den Wirtschaftshof und den Obstgarten, die alle Teil des Ensembles waren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Burgstall, Befund, Bodendenkmal, Vorgängerbau
Ort
Bodenkirchen
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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