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Ferry-Dusika-Hallenstadion
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Die ehemalige Sporthalle lag im zweiten Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt, unweit des Praters zwischen Donauufer und Ernst-Happel-Stadion. Bis zu 5.500 Zuschauer fanden hier Platz, was sie zu einer der größten Leichtathletik- und Radhallen Österreichs machte. Namensgeber war der Radrennfahrer Ferry Dusika, dessen einzige in Österreich vorhandene Radrennbahn sich in der Halle befand. Die Halle war Schauplatz bedeutender Sportereignisse wie der Bahn-Radweltmeisterschaften 1987 und 2005 sowie der Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 1979 und 2002. Insgesamt wurden hier 15 Hallen-Weltrekorde und 149 österreichische Hallen-Rekorde aufgestellt. Auch große Handball- und Volleyballturniere fanden hier statt, darunter die B-Handball-Weltmeisterschaft 1977 mit dem Finale in der Halle. Vor Ort bot die multifunktionale Arena Räume für Leichtathletik, Radrennen und Ballspiele. Nach dem Abriss 2022 entstand an gleicher Stelle ein moderner Gebäudekomplex mit drei Hallen für Sportarten wie Kunstturnen und Leichtathletik. Eine Radrennbahn gehört nicht mehr dazu.
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