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Trisanna Bridge
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Die Trisannabrücke ist eine einspurige Eisenbahnbrücke der Arlbergbahn und gilt unter Fachleuten als technische Meisterleistung des 19. Jahrhunderts. Sie befindet sich im Bezirk Landeck zwischen den Bahnhöfen Pians und Strengen, nur wenige Meter hinter der ehemaligen Haltestelle Wiesberg. Unmittelbar am östlichen Brückenkopf steht Schloss Wiesberg, das mit seiner markanten Silhouette oft gemeinsam mit der Brücke fotografiert wird. Mit einer Länge von 230 Metern überquert die Brücke in 87 Metern Höhe die Trisanna und die Silvretta Straße. Ihr markantes Merkmal ist ein stählerner Stabbogen mit 120 Metern Spannweite, der von zwei 55 und 58 Meter hohen Pfeilern getragen wird. Seitlich gliedern sich drei bzw. vier Steinbögen mit je 9 Metern lichter Weite an. Erbaut 1883 unter Leitung von Julius Lott nach Plänen von Ludwig Huss, war sie bei ihrer Fertigstellung 1884 die weitest gespannte Eisenbahnbrücke Österreichs. Vor Ort beeindruckt die Kombination aus technischer Eleganz und landschaftlicher Einbindung. Die Brücke fällt durch ihr Gefälle von 26 Promille Richtung Innsbruck auf, während unterhalb ein Wasserkraftwerk liegt. Besonders sehenswert ist der Kontrast zwischen den massiven Steinbögen und dem filigranen Stahlbogen, der seit 1964 nach einer spektakulären Montage unter laufendem Betrieb die ursprüngliche Konstruktion ersetzt. Die nächtliche Verschiebung des 1600 Tonnen schweren Tragwerks in nur zehn Stunden sorgte international für Aufsehen.
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