Western Germany

Nationalpark Eifel

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Der Nationalpark Eifel wurde am 1. Januar 2004 als dreizehnter Nationalpark Deutschlands und bis heute einziger in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Auf etwa 110 Quadratkilometern zwischen Rurtal und belgischer Grenze gilt ein einfaches Prinzip: Die Natur entwickelt sich weitgehend ohne menschliche Eingriffe. Geschützt wird vor allem der vom atlantischen Klima geprägte Buchenwald, der hier über Generationen wieder entstehen soll. Die Bilanz ist bemerkenswert: 10.960 Arten sind für das Gebiet nachgewiesen, mehr als 2.300 davon gelten als bedroht. Wildkatze, Schwarzstorch, Uhu und Biber gehören dazu. Kernzonen sind für Besucher gesperrt, damit dort tatsächlich Urwald wachsen kann. Ein weiterer Schutzgegenstand ist die Dunkelheit: Der Nationalpark wurde als erster Internationaler Sternenpark Deutschlands anerkannt, ausgewiesen 2019, und ist damit auch ein Ziel für Nachtbeobachtungen. Erschlossen wird das Gebiet über ein dichtes Netz von Wander- und Radwegen; der Wildnis-Trail durchquert den Park auf 85 Kilometern in vier Tagesetappen. Nationalpark-Ranger führen kostenlos durch das Gelände und erklären, was am Wegrand passiert. Zentraler Anlaufpunkt ist das Nationalpark-Zentrum Eifel auf Vogelsang IP mit der Erlebnisausstellung Wildnis(t)räume. Mehrere Nationalpark-Tore am Rand dienen als Einstieg, barrierefreie Wege sind vorhanden. Zugänglich ist der Park ganzjährig.

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