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Wünschendorf/Elster
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Wünschendorf/Elster liegt südlich von Gera im Landkreis Greiz, an der Weißen Elster. Der Ortsteil markiert den südlichsten Ausdehnungspunkt der Elstereiszeit und ist die Pforte zum oberen Elstertal. Angrenzende Orte sind Berga/Elster, Crimla, Endschütz, Harth-Pöllnitz, Teichwitz, die Stadt Weida und Zedlitz. Die Region umfasst mehrere Ortslagen, darunter Cronschwitz, Meilitz und Veitsberg. Der Name des Ortes geht auf eine slawische Siedlungskammer um Gera zurück und leitet sich von Wendendorf oder Windischendorf ab. Die Lage am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht machte den Ort schon frühgeschichtlich bedeutsam. Die Veitskirche, die im 11. oder 12. Jahrhundert errichtet wurde, gehört zu den ältesten Kirchen des Vogtlandes. Das Kloster Mildenfurth wurde 1193 gegründet und war ein zentraler Ort der religiösen und kulturellen Lebenswelt. Wünschendorf/Elster ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Holzbrücke aus dem 18. Jahrhundert und die über 900-jährige Kirche St. Veit. Die Ruine des Klosters Cronschwitz aus dem 13. Jahrhundert ist ein weiteres Zeugnis der Region. Der Märchenwald, ein mit Wasserkraft betriebenes Theater, ist ein beliebter Ausflugsziel. Zudem gibt es Gedenkstätten für Opfer des KZ-Buchenwalds. Die Gemeinde beherbergt auch Persönlichkeiten wie Ludwig Ernst von Pöllnitz und Rainer Groß.
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- Einwohner
- 2.740
- Fläche
- 19,5 km²
- Seehöhe
- 216 m
- Bezirk
- Landkreis Greiz
- Website
- https://www.wuenschendorf.de
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