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Burgruine Ramschwag
Burgruine in Vorarlberg, Österreich
Die Burg Ramschwag, auch Welsch-Ramschwag, ist eine Ruine einer Höhenburg in Nenzing, Vorarlberg. Sie liegt auf einem Hügel aus Flyschgestein, der nord- und südseitig steil abfällt. Die Anlage war ursprünglich von den Herren von Ramschwag, einem Adelsgeschlecht aus dem Kanton St. Gallen, erbaut worden. Die Burg war Teil der habsburgisch-werdenbergischen Partei und spielte eine Rolle in Konflikten mit den Montfortern. Sie diente als Vorposten gegen Feldkirch. Die Burg war ein bedeutendes Zentrum, das 1278 durch Heinrich Walter von Ramschwag für die Habsburger gerettet wurde. Sie wurde 1405 im Appenzellerkrieg durch aufgebrachte Walgauer Bauern zerstört und blieb danach eine Ruine. 1947 wurde ein Teil der Anlage durch eine Skisprungschanze zerstört, doch 1997 bis 2000 wurde die Ruine restauriert. Die Anlage umfasste einen Hofraum mit einer Fläche von etwa 42 × 38 Metern und eine 1,20 Meter starke Ringmauer. Die Ruine bietet einen Blick auf die historische Landschaft und die ehemalige Anlage. Die Besucher können die Reste der Ringmauer und die Lage der Burg erkunden. Der Aufgang zum Haupttor lag im Osten, und im Westen gab es künstliche Wall-Grabensysteme als Annäherungshindernisse. Die Umgebung umfasst den Hügel mit Flyschgestein sowie die zerstörten Anlagen wie Jagdberg und Blumenegg. Die Ruine ist Teil der Vorarlberger Eidgenossenschaft und hat eine wichtige Geschichte im Zusammenhang mit den Habsburgern und den Ramschwagern.
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- Art
- Burgruine
- Ort
- Nenzing
- Erbaut
- 1270
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 630 m
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