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Amerdingen
Gemeinde in Deutschland
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Amerdingen liegt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und ist Teil der Planungsregion Augsburg. An der Kessel gelegen, grenzt das Ortsgemeindegebiet im Süden an den Landkreis Dillingen. Geologisch gehört es zur Riesalb, einem Ausläufer der Schwäbischen Alb. Die Gemeinde besteht aus vier Gemeindeteilen, darunter die Pfarrdörfer Amerdingen und Bollstadt sowie die Einöden Seelbronn und Sternbach. Die Gemarkung Amerdingen umfasst 10,962 km² und ist in zahlreiche Flurstücke unterteilt. Amerdingen war bis 1806 Sitz der Herrschaft und gehörte den Freiherren Schenk von Stauffenberg. Die Familie blieb bis heute einflussreich, mit dem Schloss Amerdingen als Residenz der Grafen von Stauffenberg. Claus Schenk Graf von Stauffenberg, ein Nachfahre der Familie, starb 1944 bei einem erfolglosen Attentat auf Hitler. Die Gemeinde wurde 1978 durch die Eingemeindung von Bollstadt erweitert und wuchs in der Folgezeit um etwa 5,8 Prozent. Amerdingen ist bekannt für das Schloss der Grafen von Stauffenberg aus dem 18. Jahrhundert sowie die Katholische Pfarrkirche St. Veit. Ein weiteres Highlight ist die „Viergrifflige Eiche“, ein Naturdenkmal aus vier miteinander verwachsenen Stämmen. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und landwirtschaftliche Betriebe. Zudem ist sie ein Zentrum für ländliche Wirtschaft und kulturelle Traditionen.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Donau-Ries
- Seehöhe
- 532 m
- Website
- https://amerdingen.de/
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