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Schloss Amerdingen
Schloss in Deutschland
Schloss Amerdingen liegt im Tal der Kessel an der Grenze der Gemeinde Amerdingen im Landkreis Donau-Ries. Es gehört seit dem 13. Jahrhundert der Familie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und ist der Öffentlichkeit meist nicht zugänglich. Das Schloss wurde im 18. Jahrhundert von Johann Franz de Paula Schenk von Stauffenberg errichtet, wobei der Baumeister Franz Ignaz Michael Neumann die ersten Pläne ausarbeitete. Nach seinem Tod übernahm Lorenz Fink die Bauarbeiten. Die Rosetti-Festtage im Juni bringen Konzerte in der Beletage des Schlosses im Nördlinger Ries. Der Bau ist ein dreigeschossiges Rechteckgebäude mit Flügelbauten und einem Schlosshof. Die Fassade ist klassizistisch gestaltet mit Wappen der Familie Stauffenberg und Zobel von Giebelstadt. Die Innenräume sind mit Stuckarbeiten und Tapeten aus der Pariser Manufaktur Réveillon geschmückt. Die Räume sind in einer repräsentativen Anordnung zum Park hin ausgerichtet. Der Landschaftsgarten im englischen Stil umgibt das Schloss und endet mit einem Säulentempel aus dem Jahr 1795. Die Räume im Schloss sind durch doppelflügige Türen verbunden und bilden eine Enfilade. Der Große Saal, die Musikzimmer und Salons sind in der ersten Etage angeordnet. Die Einrichtung und die Dekoration bilden ein harmonisches Ensemble. Die Schlossherrin ist Camila zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Amerdingen
- Adresse
- Graf-Stauffenberg-Straße 4
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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