Wien
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Die Strecke spannt sich zwischen zwei Barockschlössern und einem Ring. Schönbrunn, ab 1695 von Fischer von Erlach begonnen und ab 1743 unter Maria Theresia umgebaut, und das Belvedere, das Hildebrandt 1712 bis 1723 für Prinz Eugen baute, halten die Enden; dazwischen die Hofburg, die Bauten der Ringstraße und die Theater.
Die Hofburg ist kein Schloss, sondern elf gewachsene Trakte auf rund 300.000 Quadratmetern: Kern aus dem 13. Jahrhundert, 1279 erstmals erwähnt, dann rund 640 Jahre Residenz bis 1918, seit 1946 Amtssitz des Bundespräsidenten. Den Ring gibt es, weil Franz Joseph am 20. Dezember 1857 die Schleifung der Stadtmauer befahl; eröffnet wurde er am 1. Mai 1865, 5,2 Kilometer lang und 57 Meter breit. Das historische Zentrum steht seit 2001 auf der Welterbeliste und seit 2017 auf der Roten Liste.
In der Domgasse 5 schrieb Mozart zwischen 1784 und 1787 den Figaro; am 8. Dezember 1791 wurde er auf dem Sankt Marxer Friedhof in einem Schachtgrab bestattet, dessen Stelle niemand kennt. Am Schwarzenbergplatz erinnert seit dem 19. August 1945 ein Denkmal an die rund 17.000 gefallenen Rotarmisten der Schlacht um Wien. Vom Leopoldstädter Tempel, 1854 bis 1858 von Ludwig Förster gebaut, markieren vier weiße Säulen den Grundriss.
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