Köln
25 Ziele
Fünfundzwanzig Ziele in drei Schichten: das römische Köln mit der Colonia Claudia Ara Agrippinensium und dem Römisch-Germanischen Museum, der Kranz der romanischen Kirchen – St. Gereon, St. Maria im Kapitol, Groß St. Martin, St. Pantaleon, St. Aposteln –, dazu Dom, Wallraf-Richartz-Museum, Museum Ludwig, Hohenzollernbrücke und die DITIB-Zentralmoschee.
Der Dom ist in weiten Teilen jünger als das Rathaus nebenan. Der Grundstein wurde am 15. August 1248 gelegt, 1528 hörte der Bau auf, 1823 nahm man ihn wieder auf und vollendete ihn am 15. Oktober 1880 – Türme, Langhaus und Fassaden sind Arbeit des 19. Jahrhunderts. Mit 157,2 Metern war er danach vier Jahre lang das höchste Bauwerk der Welt. Vierzehn Sprengbomben trafen ihn im Krieg; er blieb stehen.
Am 3. März 2009 stürzte kurz vor 14 Uhr das Historische Archiv ein, weil beim U-Bahn-Bau Grundwasser durch eine schadhafte Schlitzwand drückte; zwei Menschen starben, von 30 Regalkilometern wurden bis 2011 rund 95 Prozent geborgen, der Neubau am Eifelwall ist seit dem 3. September 2021 offen. St. Gereon umschließt mit seinem Dekagon von 1219 bis 1227 einen spätantiken Ovalbau aus der Zeit um 350; wiederhergestellt war es erst 1985. Und gegenüber dem Jülichsplatz stellt Farina seit dem 13. Juli 1709 Eau de Cologne her, seit 2003 mit Duftmuseum.
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