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Römisch-Germanisches Museum
Archäologisches Museum und Amt für Archäologische Bodendenkmalpflege des Kölner Stadtgebietes
Das Römisch-Germanische Museum in Köln ist ein archäologisches Museum und Amt für Bodendenkmalpflege. Es liegt im Stadtgebiet und wurde 1946 aus zwei Abteilungen des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums für Vor- und Frühgeschichte gebildet. Das Museumsgebäude, eröffnet 1974, ist als „Schaufenster in die Römerzeit“ konzipiert und erinnert mit seinen Säulenstellungen an das darunterliegende römische Peristylhaus. Es beherbergt das berühmte Dionysosmosaik, das 1941 entdeckt wurde. Das Museum vermittelt die Entwicklung der römischen Stadt Köln von der Gründung unter Kaiser Augustus bis zur späten römischen Zeit. Ausstellungen zeigen Funde wie den römischen Rheinhafen, hölzerne Brückenteile und die römische Stadtmauer. Ein fahrtüchtig rekonstruierter Reisewagen veranschaulicht die Fernstraßen des Römischen Reichs. Das Obergeschoss präsentiert Bodenfunde, die die Siedlungsgeschichte des Kölner Raumes bis in die Steinzeit verfolgen. Im Dionysosgeschoss sind Alltagsgegenstände und Esskultur der Römer thematisch zusammengestellt. Im Erdgeschoss des Museums ist die Hafenstraße mit einem durchgehenden Glasfassaden-Design sichtbar, die den römischen Laufhorizont des Dionysosmosaiks darstellt. Die Ausstellungen umfassen auch Steindenkmäler, Inschriften und Bildwerke, die den Götterkult und das öffentliche Leben der Römer zeigen. Das Museum ist seit 2019 geschlossen, wobei das Belgische Haus als Ausweichquartier dient.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Organisation, Denkmalfachbehörde
- Ort
- Köln
- Adresse
- Cäcilienstraße 46, 50667 Köln
- Erbaut
- 1946
In der Nähe
- Römische Hafenstraße30 m
- St. Johann Evangelist43 m
- Richter-Fenster74 m
- artothek - Raum für junge Kunst94 m
- Fachhochschule Köln71 m
- Kölner Dom103 m
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