Düsseldorf
23 Ziele
Dreiundzwanzig Ziele an beiden Rheinufern: die Altstadt mit St. Lambertus, Andreaskirche und Schlossturm, die Kunstachse aus Museum Kunstpalast, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, der Medienhafen mit Frank Gehrys Neuem Zollhof und dem Rheinturm – und links des Rheins, in Neuss, das Quirinus-Münster und das römische Novaesium.
In Bilk stand von 1843 bis 1943 eine Privatsternwarte. Johann Friedrich Benzenberg ließ sie bauen und nannte sie nach seiner verstorbenen Frau Charlottenruhe. Sein Nachfolger Robert Luther entdeckte von dort aus Asteroiden – den ersten, (17) Thetis, am 17. April 1852, den letzten, (288) Glauke, am 20. Februar 1890; vierundzwanzig waren es, bis ein Bombenangriff das Gebäude 1943 zerstörte.
Der Rheinturm, 1978 bis 1982 nach Plänen von Harald Deilmann errichtet, misst 240,5 Meter; der Lichtzeitpegel von Horst H. Baumann zeigt seit 1981 die Uhrzeit über 39 übereinander liegende Leuchten. Der Turmhelm von St. Lambertus verzog sich nach dem Brand von 1815, weil das Bauholz zu frisch war – nach dem Krieg wurde er auf Wunsch der Bürger wieder schief aufgesetzt. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen beginnt mit dem Ankauf von 88 Werken Paul Klees im Jahr 1960; Klee war 1933 als Professor der Düsseldorfer Akademie entlassen worden. Das Rheinstadion von 1926 gibt es nicht mehr; an seiner Stelle steht seit 2004 die Merkur Spiel-Arena.
Alle Ziele auf der Karte