📷 Bild: Wikimedia Commons
Rheinstadion
ehemaliges Fußballstadion in Deutschland
Das Rheinstadion war ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage im Stadtteil Stockum von Düsseldorf. Es wurde 1925 eröffnet und bis 2002 genutzt. Die Anlage lag direkt am Rhein und war von weiteren Sportstätten umgeben, darunter ein Schwimmstadion und eine Radrennbahn. Die ursprüngliche Kapazität betrug 42.500 Plätze, wurde später auf 68.400 erweitert. Das Stadion war 1974 Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft und beherbergte zudem mehrere Europameisterschaften und internationale Spiele. Das Rheinstadion war für seine sportlichen Großveranstaltungen bekannt, darunter die WM 1974, die EM 1988 und zahlreiche internationale Fußballspiele. Es war auch Heimstätte von Fortuna Düsseldorf und der American-Football-Mannschaft Rhein Fire. Zudem fanden hier Leichtathletik-Weltcups, Deutsche Meisterschaften und Konzerte statt. Bekannt war das Stadion auch für das letzte Fußballspiel am 3. März 2002 und das letzte Sportereignis, der World Bowl am 22. Juni 2002. Das Rheinstadion wurde 2002 abgerissen und durch die Merkur Spiel-Arena ersetzt. Die Flächen des ehemaligen Geländes wurden in den Arena-Sportpark integriert, der verschiedene Sportanlagen umfasst. Die Sprengungen des Abrisses fanden im September und November 2002 statt. Teile des Stadions wurden vorher ausgebaut und in andere Anlagen weitergenutzt. Die Erinnerung an das Rheinstadion bleibt in Düsseldorf durch Sitzschalen und Blockschilder im Paul-Janes-Stadion erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Mehrzweckstadion
- Ort
- Stockum
- Erbaut
- 1925
- Architekt
- Hans Freese
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