Kopenhagen

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25 Ziele

Kopenhagen ist mehr als eine Stadt am Wasser – es ist ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und modernes Leben aufeinandertreffen. Die dänische Hauptstadt verbindet königliche Pracht mit alternativen Lebensentwürfen, maritime Tradition mit innovativer Architektur und historische Monumente mit lebendigen Stadtteilen. Wer Kopenhagen erkundet, folgt einem roten Faden aus Wasser, Stein und menschlicher Kreativität, der sich durch die ganze Stadt zieht.

Vom Wasser gezeichnet

Am Hafen beginnt die Reise mit der Kleinen Meerjungfrau, die seit 1913 auf ihrem Findling an der Langelinie sitzt. Die 125 Zentimeter große Bronzestatue von Edvard Eriksen wurde von Carl Jacobsen in Auftrag gegeben und ist ein Symbol für Kopenhagens Verbindung zum Meer. Gleich daneben liegt das Parken, das größte Stadion Dänemarks mit schließbarem Dach, das seit 1992 als Nationalstadion dient. Die 38.065 Sitzplätze beherbergen nicht nur Fußballspiele, sondern auch Konzerte und Großveranstaltungen wie den Eurovision Song Contest 2001.

Wo die Alternative lebt

Im Stadtteil Christianshavn liegt die Freistadt Christiania, ein 34 Hektar großes Gelände auf historischen Wallanlagen. Seit 1971 steht das ehemalige Militärgelände für alternative Lebensformen und ist heute eine der bekanntesten Touristenattraktionen Dänemarks. Bunte Häuser, Gemeinschaftsräume und kulturelle Einrichtungen prägen das Bild, während historische Gebäude wie die Graue Halle aus dem 17. Jahrhundert erhalten blieben.

Unter der Stadt

Die Metro Kopenhagen verbindet seit 2002 die Innenstadt mit Stadtteilen wie Nordhavn und Ørestad sowie dem Flughafen. Die vollautomatischen Züge fahren fahrerlos und nutzen seitliche Stromschienen. Seit 2019 ergänzt die Ringlinie M3 das Netz, die an Stationen wie Nørreport und Flintholm Halt macht. Die Stationen sind hell und barrierefrei gestaltet, mit Glaspyramiden, die Tageslicht in die Tunnel leiten.

Insel der Vielfalt

Die Insel Amager verbindet urbanes Leben mit Natur und Kultur. Im neuen Stadtteil Ørestad entstand mit der DR Byen der Hauptsitz des dänischen Rundfunks, wo 2009 das Konzerthaus Kopenhagen nach Plänen von Jean Nouvel eröffnet wurde. Südlich des Amager Strandparks liegt das größte Aquarium Nordeuropas, Den Blå Planet. Das ehemalige Militärgebiet Amagerfælled ist heute ein Naturschutz- und Naherholungsgebiet.

Königliche Pracht

Auf der Insel Slotsholmen thront das Schloss Amalienborg, ein barockes Schlossensemble aus vier Adelspalais, das seit 1794 als königliche Residenz dient. Die symmetrisch um einen achteckigen Platz angeordneten Gebäude wurden zwischen 1750 und 1760 errichtet. Im Zentrum steht eine Reiterstatue Friedrichs V., während die prunkvollen Innenräume wie der Rittersaal im Palais Moltke zum Besuch einladen.

Bücher und Geschichte

Die Königliche Bibliothek Dänemarks ist nicht nur die größte Bibliothek Skandinaviens, sondern zählt auch zu den bedeutendsten der Welt. Das markante Hauptgebäude auf Slotsholmen entstand zwischen 1906 und vereint norditalienische Mittelalter- und Renaissance-Elemente. Ein moderner Anbau aus schwarzem simbabwischem Gestein, der „Schwarze Diamant“, beherbergt neben Büchern auch einen Konzertsaal.

Vergnügen und Nostalgie

Der Tivoli ist ein Vergnügungs- und Erholungspark mitten in Kopenhagen, der 1843 eröffnet wurde. Der Park besticht durch blumengeschmückte Beete und Springbrunnen, die den Weg zum Eingang säumen. Im Inneren erwarten Besucher Achterbahnen, Fahrgeschäfte und das 80 Meter hohe Kettenkarussell Starflyer. Bei Dunkelheit verwandelt sich der Park in ein farbenfrohes Lichtermeer.

Macht und Architektur

Auf Slotsholmen steht Christiansborg, ein monumentales Bauensemble, das Schloss, Parlament, Regierung und oberstes Gericht vereint. Die neubarocke Dreiflügelanlage entstand zwischen 1907 und 1928 und ist der einzige Ort weltweit, an dem alle drei Staatsgewalten zusammenwirken. Besonders sehenswert sind das prunkvolle Treppenhaus, der Thronsaal und der Große Saal mit ihren historischen Ausstattungen.

Glanz und Glaube

Das Schloss Rosenborg steht am Rand des Königsgartens Kongens Have und wurde ab 1606 von Christian IV. als Sommerhaus begonnen. Heute beherbergt es die Chronologische Sammlung der dänischen Könige mit den Kronjuwelen. Die Architektur verbindet niederländische Renaissance-Elemente mit dänischer Tradition und vermittelt so einen Eindruck von der dänischen Geschichte.

Handelsgeschichte

Die Børsen ist ein historisches Gebäude in Kopenhagen, das einst als Börse diente. Das Bauwerk stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und wurde im Stil der Niederländischen Renaissance errichtet. Sein markanter Turmhelm, der aus vier ineinander verschlungenen Drachen besteht, prägt das Stadtbild und gilt als eines der Wahrzeichen Kopenhagens.

Wirtschaft und Währung

Die Dänische Nationalbank ist die Zentralbank Dänemarks und befindet sich in Kopenhagen. Sie wurde 1818 auf Initiative von König Friedrich VI. als privates Bankinstitut gegründet und erhielt das Monopol für die Ausgabe der dänischen Krone. Die Bank spielt eine zentrale Rolle in der dänischen Wirtschaftsgeschichte, etwa durch die Einführung des Goldstandards 1873.

Kultur und Widerstand

Das Dänische Nationalmuseum zeigt die Kulturgeschichte Dänemarks von der Urzeit bis heute. Sein Hauptgebäude ist das Prinzenpalais in der Innenstadt, wo die gesamte Entwicklung in einer Dauerausstellung dargestellt wird. Weitere Standorte wie das Freilichtmuseum in Lyngby oder das Freiheitsmuseum in Kopenhagen widmen sich besonderen Themen wie dem dänischen Widerstand gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg.

Kunst und Meisterwerke

Das Statens Museum for Kunst ist Dänemarks größte Nationalgalerie für Bildende Kunst und liegt zentral in Kopenhagen. Das Hauptgebäude entstand 1897, ein moderner Erweiterungsbau kam 1998 hinzu. Das Museum beherbergt rund 2600 Werke der Königlichen Malerei- und Skulpturensammlung, darunter Meisterwerke des dänischen Goldenen Zeitalters.

Antike und Moderne

Das Ny Carlsberg Glyptotek zeigt antike Skulpturen aus Ägypten, Rom und Griechenland sowie moderne Werke von Künstlern wie Auguste Rodin und Edgar Degas. Das Museum wurde aus der Kunstsammlung des Industriellen Jacob Christian Jacobsen gegründet und 1888 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das markante Museumsgebäude besticht durch seinen Wintergarten mit einer Kuppel, die natürliches Licht in den grünen Innenraum lenkt.

Expressionistische Architektur

Die Grundtvigskirche steht im Kopenhagener Stadtteil Bispebjerg und ist ein markantes Bauwerk der expressionistischen Architektur mit neugotischen Einflüssen. Der Bau entstand zwischen 1921 und 1940 nach Plänen von Peder Jensen-Klint. Die Kirche besteht vollständig aus sechs Millionen gelben Ziegeln und bietet Platz

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Kleine Meerjungfrau

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Parken

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Freistadt Christiania

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Metro Kopenhagen

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Amager

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Schloss Amalienborg

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Königliche Bibliothek Kopenhagen

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Tivoli

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Christiansborg

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Schloss Rosenborg

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