Stroheim liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel auf einem Gneisriegel, der sich wie eine natürliche Erhebung aus dem Eferdinger Becken erhebt. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Mayrhofberg mit über 650 Metern, während die Aschach im Norden die Grenze bildet und dort steil abfällt. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln, von denen aus sich weite Blicke über das Umland bieten. Etwa zwei Drittel der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, während ein Drittel bewaldet ist.
Erstmals taucht der Ort zwischen 1110 und 1130 unter dem Namen Strachen in Urkunden auf. Im 13. Jahrhundert war der Name Konrad hier weit verbreitet, und die Herren von Schaunberg spielten eine wichtige Rolle in der Geschichte des Ortes. Bis ins 19. Jahrhundert war Stroheim eine Grundherrschaft, bevor 1848 die Gemeinden Mayrhof und Großstroheim entstanden. Diese wurden 1876 zur heutigen Gemeinde Stroheim zusammengelegt.
Die katholische Pfarrkirche, die Johannes dem Täufer geweiht ist, geht auf eine Stiftung des Grafen Johann I. von Schaunberg zurück und trägt heute noch das Malteserkreuz im Wappen. Die Landerlkapelle im Ortsteil Geisberg ist ein beliebter Ort für Hochzeiten und wird jährlich bei der Christi-Himmelfahrtsprozession aufgesucht. Auf dem Mayrhofberg lädt eine Aussichtswarte seit 1884 zu einem Panoramablick ein. Neben Sport- und Kulturvereinen bietet die Gemeinde markierte Wanderwege und im Winter eine Langlaufloipe.