Sehenswürdigkeiten in Souillac

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musée de l'Automate

Bild: Mezzanavalentina · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Souillac liegt im Tal der Dordogne, wo der Fluss die Landschaft des Quercy prägt. Die Kleinstadt befindet sich etwa hundert Meter über dem Meeresspiegel und wird vom Borrèze durchflossen, der kurz darauf in die Dordogne mündet. Im Westen schließt sich der Weiler Présignac an, während das Dorf Bourzolles etwa fünf Kilometer entfernt liegt. Die Region ist bekannt für ihr gemäßigtes Klima mit gleichmäßig verteiltem Regen.

Der Name der Stadt geht auf das altfranzösische Wort für Sumpf zurück, da hier einst Mönche sumpfiges Land trockenlegten. Eine erste Besiedlung könnte bis in die Zeit der Merowinger zurückreichen, als ein Benediktinerkloster gegründet wurde. Später wurde es von Sarazenen zerstört, von Karl dem Großen wiederaufgebaut und erlitt weitere Schäden durch Normannen und im Hundertjährigen Krieg. Die Abtei entwickelte sich zu einem wichtigen Ort an einer Jakobsweg-Route und Handelsstraße.

Heute prägen die romanische Abteikirche Sainte-Marie und die Klostergebäude aus späterer Zeit das Stadtbild. Die Kirche Saint-Martin mit ihrem wehrhaften Turm zeigt Spuren der Hugenottenkriege, während Fachwerkhäuser und enge Gassen dem Zentrum mittelalterliches Flair verleihen. Die klassizistische Markthalle und das Automatenmuseum in den ehemaligen Abteigebauten sind weitere Sehenswürdigkeiten. In der Umgebung findet sich ein jungsteinzeitlicher Dolmen, und die markante Eisenbahnbrücke über den Borrèze zählt zu den technischen Denkmälern der Region.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
3.192

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