Domme liegt im Département Dordogne, am Südufer der Dordogne, etwa zehn Kilometer südlich von Sarlat-la-Canéda. Der Ort thront auf einem 250 Meter hohen Felsvorsprung und wird von bewaldeten Hügeln umgeben. Die Landschaft ist geprägt von einer Hochebene aus Kalkstein, während das Tal der Dordogne im Westen flach abfällt. Rund zwei Drittel der Fläche sind bewaldet oder landwirtschaftlich genutzt, nur ein kleiner Teil ist bebaut.
Die Geschichte Dommes beginnt im Mittelalter, als es als Bastide auf dem Felssporn gegründet wurde. Der Name geht vermutlich auf ein gallisches Wort für Berg zurück. Im 13. Jahrhundert erhielt der Ort seine Stadtmauer, die sich an die unregelmäßige Topografie anpasste. Domme war einst eine wichtige Festung, doch 1215 wurde die Burg von Simon de Montfort zerstört. Später entwickelte es sich zu einem Handelszentrum im Périgord noir.
Heute zählt Domme zu den schönsten Dörfern Frankreichs und zieht viele Besucher an. Die mittelalterliche Stadtmauer mit ihren Türmen und Toren ist ein Wahrzeichen. Der Ort ist bekannt für seine malerische Lage über dem Fluss und seine historischen Bauwerke. Jährlich wird er mit Blumen ausgezeichnet und bleibt ein beliebtes Ziel für Touristen.