Séné liegt im Département Morbihan an der bretonischen Küste, wo sich der Golf von Morbihan ausbreitet. Die Gemeinde ist Teil eines Naturparks und wird von Vannes im Norden sowie Theix-Noyalo im Osten umgeben. Im Süden und Südwesten ragen Inseln wie die Île-d’Arz aus der Lagune, zu Séné gehören zudem kleinere Inseln wie Île de Boëd und Île de Béchit.
Erstmals erwähnt wird der Ort in historischen Quellen, ohne dass ein genaues Datum genannt wird. Séné entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg, wobei die Nähe zum Meer und die Lagune prägend waren. Die Bewohner, die Sinagots, lebten traditionell von der Austernzucht und anderen maritimen Tätigkeiten.
Heute ist Séné bekannt für seine historischen Bauwerke wie den Dolmen von Gornevèse und mehrere Schlösser, darunter das Château de Bot-Spernen. Die Kirche Saint-Patern und mehrere Kapellen prägen das Ortsbild, ebenso wie das rosa Haus, das einst einem Austernzüchter gehörte. Verschiedene Monumentalkreuze und die malerische Insellage machen den Ort zu einem Anziehungspunkt in der Region.