Sehenswürdigkeiten in Salles-la-Source
Salles-la-Source liegt im südfranzösischen Département Aveyron, wo sich mitten im Ort eine markante Karstquelle in einen zwanzig Meter hohen Wasserfall stürzt. Der Bach Créneau entspringt hier und prägt die Landschaft. Das Dorf gehört zum Weinbaugebiet Marcillac, das zur größeren Weinbauregion Sud-Ouest zählt. In der Umgebung finden sich zahlreiche Hügelgräber und Dolmen, darunter der Dolmen Pérignagols, die Zeugnisse aus vorgeschichtlicher Zeit sind.
Erstmals erwähnt wird der Ort im Zusammenhang mit seiner namensgebenden Quelle, die dem Ort den Zusatz „la Source“ verlieh. Die Gemeinde ist reich an prähistorischen Denkmälern und zählt zu den bedeutendsten Fundstätten dieser Art in Frankreich. Wirtschaftlich spielte lange die Textilindustrie eine Rolle, wovon das Heimatmuseum in einem alten Spinnereigebäude aus dem 19. Jahrhundert erzählt.
Besonders sehenswert sind die zahlreichen Dolmen wie der Dolmen du Genévrier oder der Dolmen de Montaubert III. Die Kirche Saint-Paul stammt aus dem 15. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz. Einst verband die Nationalstraße N 601 den Ort mit Capdenac und Rodez, heute ist sie eine Departementsstraße. Die stillgelegte Bahnstrecke Capdenac–Rodez erinnert an die vergangene Bedeutung der Eisenbahn für die Region.
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