Sehenswürdigkeiten in Rougemont

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Bild: A.BourgeoisP · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Rougemont liegt im französischen Département Doubs, eingebettet zwischen den Flusstälern von Ognon und Doubs. Das Städtchen breitet sich auf etwa 260 Metern Höhe am südlichen Ufer des Ognon aus, wo der kleine Drigeon in ihn mündet. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln wie dem Montaucivey, dessen rötliche Gesteinsschichten dem Ort seinen Namen gaben. Wälder wie der Bois Grand Juif und Äcker wechseln sich ab, während im Norden das Tal des Ruisseau de l’Étang hinzukommt. Ortsteile wie Chazelot und Morchamps liegen verstreut in den Tälern und an den Hängen.

Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Steinzeit zurück, doch der Name geht auf eine Burg aus dem 9. Jahrhundert zurück. Rougemont entwickelte sich als wichtige Herrschaft zwischen Ognon und Doubs und wurde im 12. Jahrhundert befestigt. Die Familie von Rougemont prägte die Region über Jahrhunderte, bis die Linie im 15. Jahrhundert erlosch. Kriege und Brände hinterließen tiefe Spuren, doch das Minoritenkloster machte den Ort zu einem geistigen Zentrum. Nach wechselnden Besitzern und Zerstörungen im Burgunderkrieg und Dreißigjährigen Krieg fiel Rougemont 1678 endgültig an Frankreich.

Heute bewahrt Rougemont sein mittelalterliches Flair mit engen Gassen und Bürgerhäusern aus mehreren Jahrhunderten. Auf dem Schlossberg thront das ehemalige Minoritenkloster neben der Kirche, während im Tal das Rathaus und ein Lavoir an die Vergangenheit erinnern. Zwei Museen zeigen archäologische Funde und das ländliche Leben früherer Zeiten. Die Kapelle auf dem Montaucivey bietet einen weiten Blick über die Hügellandschaft. Wirtschaftlich lebt der Ort von Handel, Handwerk und einer wachsenden Gewerbezone, während die gut ausgebaute Infrastruktur das Umland versorgt.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
1.051

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