Raitenbuch liegt im Osten des mittelfränkischen Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, auf einer Hochfläche der Weißenburger Alb. Die Gemeinde grenzt im Süden und Osten an den Landkreis Eichstätt in Oberbayern und ist von ausgedehnten Wäldern wie dem Raitenbucher Forst umgeben. Das einzige Fließgewässer ist die Anlauter, die den Ortsteil Bechthal durchfließt und dort den Bechthaler Weiher speist. Höchster Punkt ist der Hohlbügel mit über 580 Metern.
Erstmals erwähnt wurde Raitenbuch im Jahr 867, als König Ludwig der Deutsche dem Kloster Metten Güter in „Rehtinbooh“ schenkte. Der Name deutet auf eine Rodung im Buchenwald hin. Später gehörte der Ort zum Hochstift Eichstätt und wechselte nach politischen Umbrüchen zu Preußen und schließlich zu Bayern. Im Dreißigjährigen Krieg und durch die Pest verlor der Ort stark an Einwohnern. Die heutige Gemeinde entstand 1972 durch die Eingemeindung von Bechthal, Reuth am Wald und dem gemeindefreien Raitenbucher Forst.
Besonders sehenswert ist das um 1900 im neugotischen Stil erbaute Gotteshaus in Raitenbuch. Die Burgruine Bechthal mit ihrem markanten Bergfried und die barock umgestaltete Filialkirche St. Margareta prägen das Bild des Ortsteils Bechthal. Der Bechthaler Weiher dient als beliebtes Badegewässer. Die Bergmühle in Bechthal, seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar, bewirtschaftet heute einen Hofladen mit regionalen Produkten.